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Cover der Tagungsdokumentation
Sonderausgabe FORUM

Familienplanung im Lebenslauf

Dokumentation der Fachtagung zur sexuellen und reproduktiven Gesundheit und Familienplanung im Lebenslauf

02/2026
Diese Dokumentation erinnert an eine Fachtagung, die Forschung, Praxis und Politik zusammengebracht hat, um über sexuelle Bildung, Beratung und reproduktive Gesundheit im Lebenslauf zu diskutieren. Sie bündelt zentrale Impulse aus Vorträgen, Workshops und Diskussionen – von Präventionsstrategien über barrierearme Zugänge bis hin zu diversitätssensiblen Konzepten der Sexualaufklärung und Familienplanung – als Rückblick und zugleich als Anregung für die weitere Arbeit im Feld.

Downloads

Sexuelle Bildung, Beratung und reproduktive Gesundheit – Ein intensiver Austausch zwischen Forschung, Praxis und Politik

Die Präsentationen aus Plenum und Workshops stehen hier zum Download bereit, sind jedoch nicht barrierefrei. Sie bieten einen Überblick über zentrale Forschungsergebnisse, Praxisimpulse und politische Perspektiven zur sexuellen und reproduktiven Gesundheit.

Sexuelle und reproduktive Gesundheit ist ein Schlüsselthema öffentlicher Gesundheitsförderung – quer über Generationen, Lebensphasen und gesellschaftliche Kontexte hinweg. Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) hat diese übergreifende Perspektive bewusst in den Mittelpunkt der Fachtagung „Sexuelle und reproduktive Gesundheit und Familienplanung im Lebenslauf” gestellt. Zwei Tage lang diskutierten Wissenschaft, Politik und Fachpraxis über neue Forschungsergebnisse, Erfahrungen aus der Beratungspraxis und gesellschaftliche Herausforderungen.

Die Tagung ermöglichte einen engagierten Austausch zu aktuellen Erkenntnissen, Herausforderungen und Strategien zur Stärkung sexueller und reproduktiver Gesundheit – mit einem Fokus auf Prävention, Barrierefreiheit und gesellschaftlicher Vielfalt. Sie bot zugleich die Möglichkeit für praxisnahe Projekte und Forschungsvorhaben, die Zugänge zu Sexualaufklärung und Familienplanung zu erweitern – ob in Gebärdensprache, in Einfacher Sprache, digital oder mit partizipativen Methoden.

Mechthild Paul (Stellvertretung der Direktion und Leitung der Abteilung Sexualaufklärung, Familienplanung und Verhütung im BIÖG) stellte in ihrer Einführung klar: „Sexuelle und reproduktive Gesundheit ist kein Spezialthema, sondern ein Indikator für soziale Gerechtigkeit.“ Sie verwies auf das neue „Gesetz zur Stärkung der Strukturen gegen sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen“, das dem BIÖG einen erweiterten Auftrag zur Gesundheitsförderung gibt. Zugleich hob sie die Bedeutung evidenzbasierter Forschung hervor, insbesondere der Langzeitstudien „frauen leben 4“ und „Jugendsexualität“, die seit Jahrzehnten Entwicklungen im Bereich Sexualität, Verhütung und Familienplanung abbilden.

Angelika Hessling (Stellvertretende Abteilungsleitung und Referatsleitung Forschung, Koordinierung und Zusammenarbeit) fasste das Ziel der Veranstaltung zusammen: „Wir wollen den Transfer zwischen Forschung und Praxis stärken – damit Erkenntnisse schneller dort ankommen, wo sie gebraucht werden: in Beratung, Aufklärung und Versorgung.“

Die Tagung machte deutlich: Sexuelle und reproduktive Gesundheit ist nicht nur ein individuelles, sondern ein gesellschaftliches Anliegen. Sie braucht stabile Strukturen und politische Rückendeckung. Ein besonderes Gewicht hatte eine aktuelle Studie, die seit Langem den Diskurs über Familienplanung in Deutschland nachhaltig prägt: „frauen leben 4“ – Familienplanung im Lebenslauf. Sie liefert wissenschaftliche Erkenntnisse dazu, wie Menschen heute Partnerschaft, Sexualität und Elternschaft gestalten, welche Werte und Wünsche sie dabei leiten und wo Hemmnisse entstehen.

In der Eröffnung betonte Angelika Hessling: „Die Daten zeigen, wie sich Lebensläufe verändern und wie sehr reproduktive Selbstbestimmung heute von Bildung, ökonomischer Sicherheit und gesellschaftlicher Akzeptanz abhängt.“

Medium

PDF

Publication date

Issuing institution

Federal Institute of Public Health (BIÖG)

Study

women's lives 4 – family planning throughout life

Family planning among women aged 20 to 44 years

The project ‘frauen leben 4’ (women's lives 4) continues the research of ‘frauen leben 3’ (women's lives 3) in the…
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