Frauengesundheit hat viele Facetten
Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit BIÖG (zuvor Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, BZgA) stärkt als zentrale Institution die öffentliche Gesundheit in ganz Deutschland mit klaren, verständlichen Informationen und evidenzbasierten Strategien – eine wichtige Grundlage für vertrauensvolle Zusammenarbeit und nachhaltige Gesundheitskommunikation in der Zukunft.
Anhand großer repräsentativer Wiederholungsbefragungen – wie beispielsweise der Jugendsexualitätsstudie oder der Studie zum Verhütungsverhalten Erwachsener – liefert das BIÖG faktenbasiertes Wissen über das derzeit aktuelle Sexual- und Verhütungsverhalten sowie über Medien und Quellen der Informationsgewinnung junger Menschen und Erwachsener zu Themen der sexuellen und reproduktiven Gesundheit. Aktuelle Ergebnisse dieser Studien werden seit Langem auch in dieser Reihe »FORUM Sexualaufklärung und Familienplanung« publiziert – eine Publikation, die den Austausch und den Wissenstransfer zwischen Praxis und Wissenschaft unterstützt und fördert.
Die erste Ausgabe in diesem Jahr behandelt aktuelle Forschungs- und Praxisprojekte im Themenfeld Frauengesundheit. Mehr als 35 Millionen erwachsene Frauen leben in Deutschland. Die Gesundheit von Frauen im reproduktiven Alter stellt einen zentralen Bestandteil der Gesundheitsforschung dar. In dieser Lebensphase, die durch komplexe hormonelle, körperliche und psychische Dynamiken geprägt ist, beeinflussen zahlreiche Faktoren das Wohlbefinden und die Lebensqualität. Diese Ausgabe widmet sich der evidenzbasierten Darstellung aktueller Erkenntnisse aus multi- und interdisziplinärer Perspektive.
Auf allgemeine Daten zur Gesundheit von Frauen folgen Beiträge zur psychischen und körperlichen Gesundheit, zu Schwangerschafts- und Geburtsmedizin. Erfahren Sie Neues aus Studien zu Menarche und Menopause oder den psychosozialen Konsequenzen einer Kinderwunschbehandlung.
Die Zukunft von Frauengesundheit kann gemeinsam gestaltet werden. Wie der internationale Verband femtech die Förderung von Forschung, Innovation und Wissenstransfer im Bereich der Frauen- und Gesundheitstechnologie unterstützt und dazu Wissenschaft und Wirtschaft zusammenbringt, ist Thema unseres aktuellen Interviews.