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Schriftzug EMSA auf rotem Hintergrund
Studie

EMSA: Erstes Mal, Menstruation und Schwangerschaftsabbruch als Themen der sexuellen und reproduktiven Online-Gesundheitskommunikation

03/2023 - 08/2026
Themen wie das erste Mal oder Schwangerschaftsabbruch werden auf Sozialen Medien präsentiert und viel diskutiert. Im deutschsprachigen Raum wurden Beiträge und öffentliche Publikationskommentare noch nicht systematisch wissenschaftlich untersucht. Daher fördert die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) nun mit der EMSA-Studie eine quantitative Medieninhaltsanalyse, die durch qualitative Interviews mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen ergänzt werden.

Projektbeteiligte

Projektleitung

Prof. Dr. Nicola Döring, Technische Universität Ilmenau / Institut für Medien und Kommunikationswissenschaft
https://www.tu-ilmenau.de/universitaet/fakultaeten/fakultaet-wirtschaftswissenschaften-und-medien/profil/institute-und-fachgebiete/fachgebiet-medienpsychologie-und-medienkonzeption

Auftraggeberin/Auftraggeber

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)

Zielgruppe / Stichprobe

Geplante Zielgruppe:

  • Jugendliche und junge Erwachsene, die sich in den Sozialen Medien zu Sexualaufklärung und sexueller Gesundheit informieren

Forschungsziele

  • Wissenschaftliche Auswertung der deutschsprachigen Kommunikation in Sozialen Medien über die Themen Erstes Mal, Menstruation und Schwangerschaftsabbruch
  • Erkenntnisse für die sexuelle und reproduktive Bildung und Beratung
  • Forschungsfragen:
    • Welche Information finden Jugendliche und junge Erwachsene bei der Suche nach diesen Themen in den Sozialen Medien ?
    • Wie gehen sie mit diesen Informationen um?
    • Wie können junge Menschen in ihrer Online-Gesundheitskompetenz gefördert werden?
    • Wie kann die Fachpraxis Soziale Medien nutzen, um evidenzbasierte Informationen auszuspielen?

Methodik / Forschungsdesign

  • Medieninhaltsanalyse in 3 Teilstudien (Schwangerschaftsabbruch, das Erste Mal, Menstruation)
  • quantitative Medieninhaltsanalyse von Beiträgen auf führenden Social-Media-Plattformen (v. a. YouTube, TikTok, Instagram)
  • Analyse der öffentlichen Publikationskommentare zu den entsprechenden Beiträgen
  • qualitative Interviews mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen zur Nutzung und subjektiven Wirkung von Social-Media-Beiträgen und Social-Media-Kommentaren zu den Themen Schwangerschaftsabbruch, Erstes Mal und Menstruation

Im Rahmen des kommunikationswissenschaftlichen Forschungsprojekts soll im Zuge von drei Teilstudien über drei Jahre hinweg systematisch untersucht werden, wie

  1. der Schwangerschaftsabbruch,
  2. das erste Mal und
  3. die Menstruation

in Sozialen Medien dargestellt werden.

Die Untersuchung basiert auf systematischen Medieninhaltsanalysen von Beiträgen auf führenden Social-Media-Plattformen (v. a. YouTube, TikTok, Instagram). Zudem werden die öffentlichen Publikationskommentare zu den entsprechenden Beiträgen analysiert. Ergänzt werden die quantitativen Medieninhaltsanalysen durch qualitative Interviews mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen zur Nutzung und subjektiven Wirkung von Social-Media-Beiträgen und -Kommentaren zu den fokussierten Themen Schwangerschaftsabbruch, Erstes Mal und Menstruation.

Relevanz des Forschungsprojekts

Schwangerschaftsabbruch, Erstes Mal und Menstruation sind wichtige Themen der sexuellen und reproduktiven Gesundheit, die auf Sozialen Medien vielfach präsentiert und diskutiert werden. Bislang wurden jedoch entsprechende deutschsprachige Beiträge und öffentliche Publikationskommentare noch nicht systematisch wissenschaftlich untersucht. Die EMSA-Studie schließt dementsprechend eine Forschungslücke im Bereich der Online-Gesundheitskommunikation.

Die Ergebnisse der EMSA-Studie sind darüber hinaus relevant für die Sexuelle und Reproduktive Bildung und Beratung. Denn nur wenn man weiß, wie Schwangerschaftsabbruch, Erstes Mal und Menstruation auf Sozialen Medien heutzutage dargestellt und diskutiert werden, kann man junge Menschen dort abholen, wo sie bei diesen Themen stehen. 

Webseite der TU Ilmenau zum EMSA-Projekt: www.tu-ilmenau.de/mpmk/forschung/emsa 

Projektbezogene Publikationen

Projektbeschreibung

Qualitative Studien zum Schwangerschaftsabbruch

  • Döring, N. (2023). Zehn Monografien und Sammelbände zum Schwangerschaftsabbruch. Zeitschrift für Sexualforschung, 36(04), 243-249. https://doi.org/10.1055/a-2186-6717
  • Döring, N., & Kubitza, E. (2023). "Ich fühlte mich so alleine damit, aber dein Video hat mir geholfen": Der Schwangerschaftsabbruch auf YouTube und TikTok. merz | medien + erziehung, 67(3). https://doi.org/10.21240/merz/2023.3.25
  • Döring, N., & Schumann-Doermer, C. (2023). Öffentliches Sprechen über persönliche Abtreibungserfahrungen: Zwischen Empowerment und Disempowerment [Public Speaking about Personal Abortion Experiences: Between Empowerment and Disempowerment]. Zeitschrift für Sexualforschung, 36(04), 223-232. https://doi.org/10.1055/a-2191-9640

Quantitative Studie und inhaltsanalytische Methodik zum Schwangerschaftsabbruch

Studien zur Menstruation

  • Döring, N. (2024). Acht Monografien und Sammelbände zur Menstruation. Zeitschrift für Sexualforschung, eFirst. https://doi.org/10.1055/a-2373-4667
  • Döring, N., Shevtsova, A., & Schumann-Doermer, C. (2024). Der aktuelle Forschungsstand zur Menstruationsgesundheit: Überblick über 20 bio-psycho-soziale Aspekte. Zeitschrift für Sexualforschung, 37(3), 151-166. https://doi.org/10.1055/a-2343-4279 
  • Döring, N., Shevtsova, A., & Schumann-Doermer, C. (im Druck). Die Menstruation in Sozialen Medien: Eine Inhalts- und Qualitätsanalyse. Bundesgesundheitsblatt.

Studien zum ersten Mal Sex

  • Döring, N., Shevtsova, A., & Schumann-Doermer, C. (2025). Das erste Mal Sex: Definitionen, Theorien und Befunde. Zeitschrift für Sexualforschung, 38(04), 208-222. https://doi.org/10.1055/a-2725-1092
  • Döring, N., Shevtsova, A., & Schumann-Doermer, C. (in Vorbereitung). Das erste Mal Sex in Sozialen Medien: Eine Inhalts- und Qualitätsanalyse.

Die EMSA-Studie – Erstes Mal, Menstruation und Schwangerschaftsabbruch in Sozialen Medien

Online-Videos zum Schwangerschaftsabbruch: Anbieter, Botschaften und Publikumsreaktionen

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