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FORUM 1–2025

»SOSdigital« – ein Online-Fortbildungsangebot

Franziska Schmidt , Jasmin Stehr , Arne Dekker , Martin Wazlawik , Informationen zu den Autorinnen/Autoren
Die Plattform sosdigital.info bietet ein ein multimediales Fortbildungsangebot zum Thema sexualisierte Gewalt im Kontext digitaler Medien. Wie das Angebot entwickelt wurde und welche Ansätze das Projekt „SOSdigital“ verfolgt, zeigt der FORUM-Beitrag.

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Auf der Plattform sosdigital.info finden pädagogische Fachkräfte ein multimediales Fortbildungsangebot zum Thema sexualisierte Gewalt im Kontext digitaler Medien. Es verbindet gewaltpräventive, sexualpädagogische und medienpädagogische Zugänge. Es wurde in Zusammenarbeit mit Praxispartner*innen aus den Bereichen Kinderschutz, Sexualpädagogik und Medienpädagogik im Rahmen des Forschungsprojekts »Stärken oder Schützen – in digitalen Medien« (»SOSdigital«) entwickelt und steht kostenlos zur Verfügung.

Mit der alltäglichen Nutzung internetfähiger Endgeräte finden sexualisierte Grenzverletzungen und Gewalt auch online bzw. mittels digitaler Medien statt. Pädagogische Fachkräfte, die Kinder und Jugendliche dafür sensibilisieren wollen, stehen hier vor einer vielschichtigen pädagogischen Aufgabe. Es gilt, sowohl ein Bewusstsein für digitale Grenzverletzungs- und Gewalterfahrungen zu fördern, als auch erste romantische Online-Kontakte bis hin zu Sexting als Ausdruck jugendlicher Sexualität altersgerecht zu thematisieren. 

Sexualisierte Gewalt im Kontext digitaler Medien – ein gemeinsamer Bezugspunkt?

Kinder und Jugendliche nutzen digitale Medien, allen voran das Smartphone, ganz selbstverständlich. Fast die Hälfte der 6- bis 13-Jährigen verwendet ein solches Gerät täglich (KIM-Studie, 2022). Bei Jugendlichen ist der Besitz eines eigenen Smartphones mittlerweile die Regel und sie sind regelmäßig im Internet unterwegs (JIM-Studie, 2024). Neben den vielen positiven Möglichkeiten – sich mit anderen vernetzen, erste Online-Flirtversuche unternehmen oder erotische Nachrichten, Fotos und Videos austauschen etc. – birgt der Zugang zum digitalen Raum auch Risiken. So geben 32 Prozent der weiblichen und 9 Prozent der männlichen Jugendlichen im Alter von 14 bis 17 Jahren an, im Internet sexuell angemacht oder belästigt worden zu sein. Die ungewollte Verbreitung von intimen Fotos oder Filmen im Internet haben 3 Prozent der weiblichen und 2 Prozent der männlichen Jugendlichen in dieser Altersgruppe erlebt (Erkens et al., 2021). Von Cybergrooming sind laut einer repräsentativen Studie der Landesanstalt für Medien NRW (2024) 25 Prozent der befragten Kinder im Alter von 8 bis 17 Jahren betroffen. 

Angesichts dieser negativen Erfahrungen und Risiken kommt Fachkräften aus den Bereichen Prävention sexualisierter Gewalt, Sexual- und Medienpädagogik eine wichtige Funktion zu: Sie ergänzen die familiäre Sexual- und Medienerziehung durch Aufklärungs- und Bildungsangebote im schulischen und außerschulischen Kontext mit dem Ziel, Kinder und Jugendliche zu sensibilisieren, möglichen negativen Erfahrungen vorzubeugen und Unterstützungsmöglichkeiten aufzuzeigen. An Untersuchungen, die sich diesen spezialisierten Berufsgruppen und ihrem pädagogischen Zugang zu digitalen Medien widmen, mangelt es jedoch. Insbesondere besteht ein Bedarf, mögliche Handlungsoptionen für pädagogische Fachkräfte zu untersuchen (Kärgel & Vobbe, 2022). 

Vor diesem Hintergrund hat das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Verbundprojekt »Stärken oder Schützen – in digitalen Medien«1 den pädagogischen Umgang mit sexualisierten Grenzverletzungen und Gewalt in den drei Berufsfeldern der Prävention sexualisierter Gewalt, der Sexualpädagogik und der Medienpädagogik erforscht. Leitend war dabei die Annahme, dass in allen drei Feldern mit Kindern und Jugendlichen zum Phänomenbereich gearbeitet wird, sich aber die inhaltlichen Schwerpunkte und pädagogischen Ansätze unterscheiden. Das Forschungsteam des Projekts führte eine qualitative Befragung von insgesamt 12 Fachkräfteteams und eine bundesweite quantitative Befragung von 181 Fachkräften durch, um zu untersuchen, welche Bedarfe sie in Bezug auf ihre Arbeit sehen und was sie mit- und voneinander lernen können. Aufbauend auf den gewonnenen Erkenntnissen und Forschungserfahrungen entwickelte es die Online-Plattform SOSdigital als multimediales Fortbildungsangebot. Die Deutsche Gesellschaft für Prävention und Intervention bei Kindesmisshandlung, -vernachlässigung und sexualisierter Gewalt (DGfPI), der pro familia Bundesverband und die Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK) begleiteten diesen Prozess als Praxispartner*innen2, um sicherzustellen, dass die Online-Plattform den Bedarfen der Fachkräfte entspricht und praxisnah gestaltet ist. 

Pädagogische Zugänge und Fortbildungsbedarfe der Berufsgruppen

Die Ergebnisse der qualitativen Befragung zeigen, dass die Themen Sexualität, sexualisierte Grenzverletzungen und Gewalt von allen drei Berufsgruppen in unterschiedlichen Arbeitsformaten und mit vielfältigen methodischen Herangehensweisen bearbeitet werden. Vergleicht man jedoch ihre pädagogischen Zugänge, so zeigt sich, dass sich die Teams der Sexualpädagogik, der Medienpädagogik und der Prävention sexualisierter Gewalt unterscheiden. 

Während die sexualpädagogischen Teams den Fokus auf Sexuelle Bildung legen und die Diskrepanz zwischen »realer« und medial vermittelter Sexualität bearbeiten, problematisieren die Präventionsteams insbesondere die Normalisierung von Grenzverletzungen bzw. Gewalt im Kontext digitaler Medien und zielen auf die Schärfung eines Gefahren- und Unrechtsbewusstseins ab. Bei den medienpädagogischen Teams stehen hingegen das tatsächliche Nutzungsverhalten und eine medienkritische Bewusstseinsbildung der jungen Menschen im Vordergrund. Die pädagogischen Zugänge der Berufsgruppen sind somit durch spezifische Paradigmen geprägt, die auch unterschiedliche Problematisierungs- und Handlungslogiken generieren.

Mit Blick auf die selbst identifizierten Weiterentwicklungspotenziale teilen die Berufsgruppen strukturelle Bedarfe, darunter Ressourcen, mehr spezialisierte Methoden und Materialien sowie (weitere) Vernetzung und Kooperation zwischen den Feldern. Auf der inhaltlichen Ebene unterscheiden sich die Bedarfslagen der Berufsgruppen jedoch: Während sich die medienpädagogischen Teams vor allem im Umgang mit sensiblen Themen herausgefordert fühlen, sehen sich die sexualpädagogischen Teams mit der Frage konfrontiert, welchen Effekt der Medienkonsum auf die psychosexuelle Entwicklung hat. Die Präventionsteams hingegen suchen Orientierung und Wissen zu digitalen Medien selbst.

Die bundesweite Online-Befragung von Fachkräften zeigt, dass Phänomene sexualisierter Gewalt in digitalen Kontexten in den Angeboten aller drei Felder von großer Bedeutung sind und seit der Covid-19-Pandemie häufiger thematisiert werden. Entsprechend ihrer jeweiligen Spezialisierung schätzen die Berufsgruppen auch unterschiedlich ein, in welchen Bereichen sie noch den größten Fortbildungsbedarf haben: Von den sexualpädagogischen Fachkräften sehen die meisten ihren Fortbildungsbedarf im Bereich »digitale Medien« (48,8 %), gefolgt vom Bereich »sexuelle Grenzverletzungen« (32,5 %). Die meisten Präventionsfachkräfte identifizieren ihren Fortbildungsbedarf im Bereich »digitale Medien« (44,4 %) – mit großem Abstand zu den anderen Bereichen. Bei den medienpädagogischen Fachkräften hingegen verteilt sich der Fortbildungsbedarf relativ gleichmäßig auf die drei Bereiche »sexualisierte Gewalt« (36,8 %), »sexuelle Grenzverletzungen« (34,2 %) und »Sexualität« (29 %).

Multimediale Professionalisierung: Die Online-Plattform SOSdigital

Die Studienergebnisse wurden vom Forschungsteam in ein multimediales Fortbildungsangebot überführt. Die Online-Plattform SOSdigital richtet sich dabei insbesondere an Fachkräfte aus den Bereichen Prävention sexualisierter Gewalt, Sexual- und Medienpädagogik, ist aber offen zugänglich und auch für pädagogische Fachkräfte im Allgemeinen geeignet. Es stehen Fortbildungsmodule, Praxismaterialien und eine Podcast-Reihe zur Verfügung. Darüber hinaus finden Fachkräfte dort eine umfangreiche Sammlung von Informationen, Materialien, Kampagnen, Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten sowie Beratungs- und Meldestellen. 

Fortbildung

Ziel der kostenlosen Fortbildung ist es, Grundlagen und Wissen zu spezifischen Problemfeldern im Umgang mit Sexualität, sexualisierten Grenzverletzungen und Gewalt im Kontext digitaler Medien zu vermitteln. Dies geschieht in Form von insgesamt zehn interaktiven Modulen. Zu den Grundlagen gehören beispielsweise die Auseinandersetzung mit Begrifflichkeiten sowie mit thematischen Schwerpunkten und Vernetzungsmöglichkeiten von präventiv, sexualpädagogisch und medienpädagogisch tätigen Fachkräften. Als spezifische Problemfelder werden u. a. die Entwicklungen rund um Künstliche Intelligenz, aber auch Themen wie Online-Pornografie und Cybergrooming aufgegriffen. 

Die Fortbildungsmodule sind thematisch abgestimmte Lerneinheiten, die einen strukturierten Lernprozess ermöglichen und variabel durchlaufen werden können. Jedes Modul beginnt mit einem kurzen Einführungstext, der erläutert, was die Nutzer*innen erwartet. Der Hauptteil besteht aus informativen Texten, die durch Bilder aufgelockert werden. Interaktive Aufgaben ermöglichen eine aktive Auseinandersetzung mit den Inhalten, z. B. anhand von Fallbeispielen. Darüber hinaus regen Reflexionsfragen zu einer vertiefenden, eigenständigen Auseinandersetzung mit dem Thema an. Ein roter Faden, der sich durch die Fortbildungsmodule zieht, ist die Verknüpfung von Sexualpädagogik, Medienpädagogik und Prävention sexualisierter Gewalt. Die Module sind bewusst kurz gehalten und so konzipiert, dass sie in 15 bis 20 Minuten bearbeitet werden können. Am Ende jedes Moduls stehen weiterführende Informationen wie Fachliteratur, Studien und Materialien zur Verfügung. 

Praxismaterialien

Im Bereich der Praxismaterialien finden Nutzer*innen Materialien und Tools, die von kooperierenden Einrichtungen für das Projekt »SOSdigital« entwickelt wurden – aus der Praxis für die Praxis. Sie sollen Fachkräfte bei der reflexiven Auseinandersetzung mit dem Themenkomplex digitale Medien, Sexualität und sexualisierte Gewalt unterstützen und Haltungsentwicklungsprozesse anstoßen. Mit Unterstützung der beteiligten Fachgesellschaften konnten insgesamt acht Einrichtungen aus den drei Berufsfeldern für die Erstellung der Praxismaterialien gewonnen werden: AMYNA e. V., EigenSinn e. V., Familienplanungszentrum e. V., filmreflex, Institut für Sexualpädagogik, pro familia Hamburg, pro familia Schleswig-Holstein und Violetta e. V.

In der Sammlung finden sich vielfältige Materialien und Tools zu den verschiedenen Themenbereichen. In Form von Reflexionsbögen, Methoden- und Workshop-Beschreibungen sowie einem Mini-Podcast laden die Praxismaterialien zur weiteren Auseinandersetzung mit Themen wie der nicht-konsensuellen Weiterleitung intimer Bilder, der Bedeutung des digitalen Raums in Schutzkonzepten oder der Reflexion der eigenen Haltung gegenüber jugendlicher Mediennutzung ein. Die herunterladbaren Materialien eignen sich sowohl für individuelle Lern- und Reflexionsprozesse als auch für die gemeinsame Auseinandersetzung in Einrichtungsteams. Die Sammlung kann perspektivisch um weitere Materialien und Methoden ergänzt werden.

Übereinstimmend mit den oben beschriebenen Forschungsergebnissen wurden auch im Entwicklungsprozess der Praxismaterialien die Bedarfe und Wünsche der Berufsgruppen deutlich. Obwohl Aufträge zur Entwicklung vergeben wurden, stellten knappe Ressourcen und der belastete Praxisalltag die Umsetzung vor Herausforderungen. Gleichzeitig wurden die Idee einer Sammlung von Materialien und der Aufbau einer multiprofessionellen Vernetzung enthusiastisch aufgenommen. Schließlich mangelt es bei Weitem nicht an Erfahrungen und Wissen aus der Praxis, sondern vielmehr an der Zeit, diese in geeigneten Formaten festzuhalten. 

Podcast

Die Podcast-Reihe auf der Plattform SOSdigital bereitet wissenschaftliche Erkenntnisse und Fachexpertise einfach und verständlich für die Praxis auf. In jeder der insgesamt zwölf Folgen spricht Julia von Weiler, erfahrene Praktikerin und Leiterin von Innocence in Danger e. V., mit Wissenschaftler*innen oder Expert*innen über ihre Arbeit. Die Themen reichen von Sexting und Victim Blaming über digitales Streetwork bis hin zu E-Learning und digitalen Tools im Kinderschutz. Die Episoden sind über die Plattform und gängige Streaming-Dienste verfügbar und werden durch umfangreiche Shownotes mit weiterführenden Literaturhinweisen ergänzt.

Fazit und Ausblick

Mit der Online-Plattform SOSdigital wurde ein Fortbildungsangebot geschaffen, das die Prävention sexualisierter Gewalt im Kontext digitaler Medien aus drei pädagogischen Perspektiven – Prävention sexualisierter Gewalt, Medienpädagogik und Sexualpädagogik – beleuchtet. Durch die multimediale Sammlung von interaktiven Fortbildungsmodulen, Praxismaterialien und einer Podcast-Reihe vermittelt die Selbstlern-Plattform Wissen und regt zur reflexiven Auseinandersetzung mit dem Themenkomplex an. 

Nicht nur die Forschungsergebnisse des Projekts »SOSdigital«, sondern auch die Zusammenarbeit mit den Praxispartner*innen und der Entwicklungsprozess der Praxismaterialien haben deutlich gemacht, dass die Akteur*innen der Berufsfelder den Wunsch nach Kooperation und mehr Vernetzung teilen. Nach Abschluss des Projekts »SOSdigital« bedarf es weiterer Formate, die dafür Räume schaffen. Die Fortbildungs-Plattform SOSdigital, die über das Projektende hinaus zugänglich ist, leistet einen ersten Beitrag dazu, die Prävention sexualisierter Gewalt im Kontext digitaler Medien im Zusammenspiel der drei Perspektiven weiterzuentwickeln.

Fußnoten

1 Das diesem Artikel zugrunde liegende Vorhaben wurde mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unter dem Förderkennzeichen 01SR2110A-C gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt bei den Autor*innen.

2 Auf Wunsch der Autor*innen wird in diesem Beitrag der Gender-Stern verwendet.sicherzu

Veröffentlichungsdatum

Literatur

Erkens, C., Scharmanski, S., & Hessling, A. (2021). Prävalenzen sexualisierter Gewalt. Jugendsexualität 9. Welle. BZgA-Faktenblatt. Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). https://doi.org/10.17623/BZgA_SRH:fb_JUS9_Praevalenz_sexu_Gewalt

Feierabend, S., Rathgeb, T., Gerigk, Y., & Glöckler, S. (2024). JIM-Studie 2024: Jugend, Information, Medien. Basisuntersuchung zum Medienumgang 12- bis 19-Jähriger. Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest. https://mpfs.de/app/uploads/2024/11/JIM_2024_PDF_barrierearm.pdf

Feierabend, S., Rathgeb, T., Kheredmand, H., & Glöckler, S. (2022). KIM-Studie 2022: Kindheit, Internet, Medien. Basisuntersuchung zum Medienumgang 6- bis 13-Jähriger. Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest. https://www.mpfs.de/fileadmin/files/Studien/KIM/2022/KIM-Studie2022_website_final.pdf

Landesanstalt für Medien NRW (2024). Kinder und Jugendliche als Opfer von Cybergrooming: Zentrale Ergebnisse der 4. Befragungswelle 2024. https://www.medienanstalt-nrw.de/fileadmin/user_upload/Forschung/LFM_Cybergrooming_Studie_2024.pdf

Vobbe, F., & Kärgel, K. (2022). Sexualisierte Gewalt und digitale Medien: reflexive Handlungsempfehlungen für die Fachpraxis. Springer Nature.

 

Alle Links und Literaturangaben beziehen sich auf das Erscheinungsdatum der jeweiligen Druckausgabe und werden nicht aktualisiert.

Franziska Schmidt ist Sozialarbeiterin (M.A.) und arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der sozialwissenschaftlichen Sexualforschung am Institut für Sexualforschung, Sexualmedizin und Forensische Psychiatrie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf. Ihre Forschungsschwerpunkte sind der pädagogische Umgang mit Sexualität und sexualisierter Gewalt on- und offline, die Gesundheitsversorgung von Trans- und geschlechterdiversen Menschen und qualitative Forschungsmethodik.
Kontakt: fra.schmidt(at)uke.de 

Jasmin Stehr ist Soziologin (M.A.) und arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule Hannover. Ihre Forschungsschwerpunkte sind der pädagogische Umgang mit Sexualität und sexualisierter Gewalt on- und offline, Bedarfe queerer junger Menschen im Kontext sexualisierter Gewalt und qualitative Forschungsmethodik.
Kontakt: jasmin.stehr(at)hs-hannover.de 

Dr. phil. Arne Dekker, Dipl.-Soz., ist als stellvertretender Direktor und Forschungskoordinator am Institut für Sexualforschung, Sexualmedizin und Forensische Psychiatrie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf tätig. Seine Forschungsschwerpunkte sind u. a. Sexualität und sozialer Wandel, sozialwissenschaftliche Survey-Forschung und Digital Sexual Health.
Kontakt: dekker(at)uke.de 

Prof. Dr. Martin Wazlawik ist Diplom-Pädagoge und arbeitet als Professor für Soziale Arbeit mit dem Schwerpunkt Kinder- und Jugendhilfe an der Hochschule Hannover. Seine Forschungsschwerpunkte sind: Prävention, Intervention und Aufarbeitung von sexualisierter Gewalt, Kinder- und Jugendhilfe, Kinderschutz und pädagogische Professionalität.
Kontakt: martin.wazlawik(at)hs-hannover.de 

 

Alle Links und Autorenangaben beziehen sich auf das Erscheinungsdatum der jeweiligen Druckausgabe und werden nicht aktualisiert.

Herausgebende Institution

Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG)

Diese FORUM-Ausgabe widmet sich der Rolle von Aufklärung, Bildung und Wissen in der Prävention sexualisierter Gewalt. Im Mittelpunkt steht die Perspektive von Dritten, die Gewalt beobachten oder davon erfahren, und ihr Potenzial, einzugreifen und zu unterstützen. Studien und Praxisprojekte zeigen Chancen und Herausforderungen dieses Ansatzes.

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