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Nach dem Samenerguß des Mannes in die Scheide der Frau wandern
die lebensfähigen und beweglichen Spermien durch den Gebärmutterhalsschleim
und die Gebärmutter in die Eileiter. Auf dem Weg dorthin verringert
sich deren Junge oder Mädchen die Samenzelle entscheidet Welches Geschlecht der nun entstehende Embryo aufweisen wird, hängt von der befruchtenden Samenzelle ab. In Ei- und Samenzellen befindet sich jeweils ein Geschlechtschromosom. Die Eizelle trägt immer ein X-Chromosom, während die Samenzelle entweder ein X- oder ein Y-Chromosom enthält. Befruchtet nun ein Spermium mit X-Chromosom eine Eizelle, so entsteht daraus ein weiblicher Embryo (XX); ein Spermium mit Y-Chromosom sorgt dagegen für die XY-Konstellation ein männlicher Embryo entwickelt sich. Es gibt übrigens keine zuverlässige Methode, mit der sich das Geschlecht des Kindes vor oder während der Befruchtung beeinflussen läßt. Eine Schwangerschaft beginnt Die befruchtete Eizelle wandert innerhalb von vier bis fünf Tagen durch den Eileiter in die Gebärmutterhöhle. Währenddessen teilt sie sich mehrmals. Eine sogenannte Keimblase (Blastozyste) entsteht so heißt das frühe Stadium eines Embryos. Der Embryo nistet sich in der Gebärmutterschleimhaut ein und entwickelt sich weiter. Eine Schwangerschaft hat begonnen. Das Schwangerschaftshormon es heißt humanes Choriongonadotropin (hCG) erhält die Schwangerschaft aufrecht. Es sorgt dafür, daß der Gelbkörper erhalten bleibt und weiterhin das Hormon Progesteron bildet. |